Institut für Gestaltfortbildung Hamburg – Gestalttherapie und mehr


Ausbildung in Gestalttherapie
   
 

Zweijährige Grundausbildung
(Teil I der Ausbildung)

  • 1. Jahr

    Das 1. Jahr der Ausbildung steht ganz im Zeichen der Selbsterfahrung. Selbsterfahrung im Kontakt.
    Die handlungsleitenden Fragen sind: Wie nehme ich mich selbst wahr und wie mein Gegenüber? Was sehe ich, was übersehe ich? Wie fühle ich mich und mit welchen Verhaltensmustern bewege ich mich im Kontakt? Wie kann ich mit Alternativen zu meinem bisherigen Verhalten experimentieren? Den Rahmen dazu bietet die Ausbildungs-
    gruppe.

  • Ablauf des 1. Jahres

    1. Wochenende: Gruppenselbsterfahrung, Kennenlernen

    2. Wochenende: Gestalt und Kontakt, Selbsterfahrung

    3. Wochenende: Gewahrsein und Wahrnehmung, Selbsterfahrung

    4. Wochenende: Gewahrsein und Selbstwahrnehmung,                            Selbsterfahrung

    5. Wochenende: Gewahrsein und Interpretation, Selbsterfahrung

    6. Wochenende: Gruppendynamik

    7. Wochenende: Vordergrund/ Hintergrund, Ich und die Gruppe

    8. Wochenende: Feld/ Figur, Ich und die Gruppe

    9. Wochenende: Körperwahrnehmung in der Gestaltarbeit

    10. Wochenende: Leiterlos

    11. Wochenende: Gruppenselbsterfahrung
                                 Theoriekleingruppenbildung für das 2. Jahr


  • 2. Jahr

    Im 2. Jahr der Ausbildung verbinden die Teilnehmer die theoretische Erarbeitung von Gestalttherapie mit praktischen Übungen in beratenden und therapeutischen Gesprächen. Es geht dabei um Kontaktfunktionen und Kontaktstörungen im Kontaktprozess. Grundlage für diese Arbeit ist für uns die Gestalt - Haltung. Zur Gestalt - Haltung gehört beides, eine aufmerksame Wahrnehmung von sich selbst und für das Gegenüber.

    Gestalttherapie orientiert sich an dem, was in der Gegenwart geschieht, also im Hier und Jetzt, dabei spielt die Vergangenheit als Hintergrund eine Rolle. Bei Fragen und Problemen gibt es immer einen Zusammenhang mit dem Feld, dem umgebenden System, also dem Kontext.

    Die Grundausbildung endet mit einer schriftlichen Arbeit und ein darauf bezogenes Colloquium.

  • Ablauf des 2. Jahres

    1. Wochenende: Projektion
                               Selbsterfahrung mit Theorie

    2. Wochenende: s.o., aber PTB-Arbeiten

    3. Wochenende: Introjektion, Selbsterfahrung mit Theorie

    4. Wochenende: s.o., aber PTB Arbeiten

    5. Wochenende: Retroflektion, Selbsterfahrung mit Theorie

    6. Wochenende, s.o., aber PTB Arbeiten

    7. Wochenende: Konfluenz und Egotismus
                               Selbsterfahrung mit Theorie

    8. Wochenende, s.o., aber mit PTB Arbeiten

    9. Wochenende: Kontaktzyklus, Selbsterfahrung mit Theorie

    10. Wochenende: Leiten von Gruppen

    11. Wochenende: Abschluss der Grundausbildung


    Im 2. Jahr: monatlich eine 3-4stündiges Treffen zur Theorievorbereitung passend zu den Wochenend-Themen.
    Im 1. und 2. Jahr wöchentliche Lehrtherapie.
    Monatliches Peergruppentreffen in beiden Jahren.
    Mindestens 2 x Modellpatient in anderen Ausbildungs-
    gruppen.

 

 

Zur Klärung weiterer Fragen kontaktieren Sie uns gerne